STIMMT DAS?

KEIN SCHADEN

FÜR NATUR 

UND UMWELT!

NEIN, TATSACHE IST:

Es wird bei der Kiesentnahme nicht nur ein immenser Grundwasserkörper vernichtet, sondern auch eine wichtige Versickerungsfläche und ein riesiger Bodenfilter zerstört.

ERKLÄRUNG DER EXPERTEN:

Der Amtssachverständige für Wasserbau und Gewässerschutz  DI Christian Hammerl meint in der Verhandlungsniederschrift zu diesem Projekt:

"Das Kiesabbaugebiet befindet sich im wasserwirtschaftlich sehr bedeutenden Grundwasserkörper des Rheintales. Die grundwasserführenden Kieslinsen des Rheintales werden zur Trinkwasserversorgung der Bevölkerung des Rheintales genutzt. Die Grundwasserpumpwerke in Koblach, Mäder, Lustenau und Höchst versorgen große Teile der Bevölkerung Vorarlbergs mit Trinkwasser.

Die Bedeutung des Rhein-begleitenden Grundwasserstromes für Trinkwassernutzungen wird in Zukunft zunehmen."

Kiesentnahmen im Grundwasserkörper des Rheintales (Nassbaggerungen) stehen grundsätzlich im Widerspruch zu den prioritären wasserwirtschaftlichen Zielsetzungen und öffentlichen Interessen.

NACHTEILIGE AUSWIRKUNGEN

Folgende nachteilige Auswirkungen auf den Grundwasserkörper sind durch den Abbau und die Wiederverfüllung zu befürchten:

Durch den Kiesabbau im Grundwasser, die sogenannte Nassbaggerung, wird der Grundwasserkörper selbst abgebaut. Die Funktion des Grundwasserkörpers ist im Bereich des entstehenden Baggersees grundsätzlich nicht mehr gegeben. Zur Verfüllung gelangen meist stark schluffige Sande und Tone mit geringer Durchlässigkeit. Es entsteht in hydraulischer Hinsicht ein sehr gering durchlässiger Bodenkörper, der die Grundwasserbewegung stark behindert. Die Strömungsrichtung des Grundwassers und die Grundwasserspiegellage werden dadurch lokal beeinflusst.

Durch die Entfernung des Bodenfilters bzw Freilegung der Grundwasser- Oberfläche wird das Gefährdungspotential für das Grundwasser maßgeblich erhöht.

NICHTS GELERNT!
Die jetzige Aushubdeponie, die auch noch die nächsten Jahre bewirtschaftet wird, wurde 2015 vom DI Dr. Walter Fitz untersucht. Er hat ein vernichtendes Urteil darüber gefällt. Dies hat er auch nochmals im Rahmen eines Vortrages 2019 des Altacher Umweltausschuss bestätigt. 
"Die Empfehlungen von Walter Fitz wurden nicht umgesetzt. Es ist nichts passiert. Der Boden ist auf Jahre, wenn nicht Jahrzehnte hinaus ruiniert."
Herbert Sohm, Gemeinderat
EIN BEISPIEL:
OBERFLÄCHENWÄSSER

Auf der jetzt rekultivierten Fläche der alten Deponie steht bei Regen das Wasser und es ist leider zu befürchten, dass es bei der künftigen nicht besser sein wird. Dabei stand schon 2009 im Bescheid:

Die anfallenden Oberflächenwässer sind gemäß den vorliegenden

Projektunterlagen (Plan Nr. 4d, MI: 1000, Zahl 168-05, vom 14.11.2008) über humusierte und begrünte Mulden auf eigenem Grund, oberflächlich, ohne Beeinträchtigung von Nachbargrundstücken, zu versickern.
So viel zur Aussage von Franz Kopf und Bürgermeister Brändle: "wir haben aus den Fehlern gelernt".

Blick auf die derzeitige Aushubdeponie

STIMMT DAS?

UNSER

NAHERHOLUNGSGEBIET

BLEIBT UNBERÜHRT!

ERKLÄRUNG:

Durch den Kies- und Sandabbau und der anschließenden Befüllung durch Aushubmaterial ist mit einer Beeinträchtigung das Naherholungsgebietes Alter Rhein während der nächsten 34 Jahre zu rechnen.

Die Entnahme- und Deponiearbeiten sowie der Schwerverkehr führen zu Schadstoff-, Feinstaub- und Lärmbelastungen und langfristigen Störungen des Naturraumes "Alter Rhein". Außerdem ist von einer teilweise eingeschränkten Nutzung der bis jetzt frei zugänglichen Geh- und Fahrradwege auszugehen.

FAKTBOX:
  • BIS ZU 23.500 LKW JÄHRLICH
  • FEINSTAUBBELASTUNG
  • LÄRMENTWICKLUNG
  • SCHADSTOFFEMISSIONEN
  • EINGESCHRÄNKTE WEGE
  • BEHINDERTER ZUGANG ZUM ALTEN RHEIN
 
NEIN, TATSACHE IST:

Der Alte Rhein – unser Naherholungsgebiet wird auf Jahrzehnte hinaus massiv beeinträchtigt.