STIMMT DAS?

KEIN SCHADEN

FÜR NATUR 

UND UMWELT!

NEIN, TATSACHE IST:

Es wird bei der Kiesentnahme nicht nur ein immenser Grundwasserkörper vernichtet, sondern auch eine wichtige Versickerungsfläche und ein riesiger Bodenfilter zerstört.

ERKLÄRUNG DER EXPERTEN:

Der Amtssachverständigen für Wasserbau und Gewässerschutz meint in der Verhandlungsniederschrift zu diesem Projekt:

"Das Kiesabbaugebiet befindet sich im wasserwirtschaftlich sehr bedeutenden Grundwasserkörper des Rheintales. Die grundwasserführenden Kieslinsen des Rheintales werden zur Trinkwasserversorgung der Bevölkerung des Rheintales genutzt. Die Grundwasserpumpwerke in Koblach, Mäder, Lustenau und Höchst versorgen große Teile der Bevölkerung Vorarlbergs mit Trinkwasser.

Die Bedeutung des Rheinbegleitenden Grundwasserstromes für Trinkwassernutzungen wird in Zukunft zunehmen."

Kiesentnahmen im Grundwasserkörper des Rheintales (Nassbaggerungen) stehen grundsätzlich im Widerspruch zu den prioritären wasserwirtschaftlichen Zielsetzungen und öffentlichen Interessen.

NACHTEILIGE AUSWIRKUNGEN

Folgende nachteilige Auswirkungen auf den Grundwasserkörper sind durch den Abbau und die Wiederverfüllung zu befürchten:

Durch den Kiesabbau im Grundwasser, die sogenannte Nassbaggerung, wird der Grundwasserkörper selbst abgebaut. Die Funktion des Grundwasserkörpers ist im Bereich des entstehenden Baggersees grundsätzlich nicht mehr gegeben. Zur Verfüllung gelangen meist stark schluffige Sande und Tone mit geringer Durchlässigkeit. Es entsteht in hydraulischer Hinsicht ein sehr gering durchlässiger Bodenkörper, der die Grundwasserbewegung stark behindert. Die Strömungsrichtung des Grundwassers und die Grundwasserspiegellage werden dadurch lokal beeinflusst.

Durch die Entfernung des Bodenfilters bzw Freilegung der Grundwasser- Oberfläche wird das Gefährdungspotential für das Grundwasser maßgeblich erhöht.

NICHTS GELERNT!
Die jetzige Aushubdeponie, die auch noch die nächsten Jahre bewirtschaftet wird, wurde 2015 vom DI Dr. Walter Fitz untersucht. Er hat ein vernichtendes Urteil darüber gefällt und das auch nochmals 2019 im Rahmen eines Vortrages des Altacher Umweltausschuss bestätigt. 
Die Empfehlungen von Walter Fitz wurden nicht umgesetzt. Es ist nichts passiert. Der Boden ist auf Jahre, wenn nicht Jahrzehnte hinaus ruiniert.
Herbert Sohm, Gemeinderat
Blick auf die derzeitige Aushubdeponie

Und wie geht's unserem Naherholungsgebiet mit dem geplanten Kiesabbau und der anschließenden Wiederbefüllung? Mehr dazu.....